Erfolg und Lebensfreude

Wie Sie den Alltag mit Freude meistern

Lustige Geschichten, nicht nur zur Karnevalszeit!

Filed under: Geschichten — February 22, 2007 @ 6:20 am

Heute möchten wir Ihnen einfach ein paar humorvolle Geschichten zukommen lassen, die Sie nicht nur in der Faschings-/Karnevalszeit zum Lachen bringen können:

Der Palast

Ein sehr armer Mann kam zum Rabbiner: “Es ist schrecklich, Rebbe, ich bin unglücklich wie Hiob. Ich, mein Weib, meine vier Kinder und meine Schwiegermutter leben in einem Zimmer.” Fragte der Rabbi: “Hast du Hühner?” “Ja, vier.” “Nimm sie herein ins Zimmer.” Der Mann wagte nicht zu widersprechen.Nach einer Woche kam er zum Rabbi und sagte: “Es ist noch schrecklicher. Die Hühner machen alles dreckig. Eins hat gepickt den Säugling, mein Weib hat sie gejagt über die Betten.” Der Rabbi fragte: “Hast du ein Kalb?” Und als der Mann ängstlich nickte, sagte er: “Nimm das Kalb herein ins Zimmer.”Nach vier Tagen kam der Mann gerannt: “Rebbe, ich kann?s nicht aushalten. Das Kalb brüllt und trampelt auf den Kindern herum, die Hühner fliegen durchs Zimmer und legen Eier ins Bett.” Der Rabbi dachte lange nach, dann fragte er: “Hast du ein Pferd?” “Ja, ich hab ein kleines - aber Ihr werdet doch nicht wirklich wollen, dass …” “Nimm herein den Gaul sofort”, verlangte der Rabbi. Schon am folgenden Morgen kam der Mann schreiend angelaufen: “Das ist zuviel! Keine Minute länger will ich aushalten diese Hölle. Wir werden alle völlig meschugge.” “Nun«, sagte der Rabbi, “wenn du es kannst wirklich nicht aushalten länger, dann nimm heraus die Hühner, heraus das Kalb, heraus den Gaul.”Der Mann rannte heim. Schon nach einer Stunde kam er wieder und lachte und klatschte in die Hände und schlug sich die Schenkel: “Rebbe, ich bin der glücklichste Mensch auf der Welt. Uns ist, als säßen wir in einem Palast!”

Jüdische Lehrgeschichte

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Der Mond ist nützlicher als die Sonne

Eines Tages betrat Nasrudin ein Teehaus und verkündete: “Der Mond ist nützlicher als die Sonne.” Man fragte ihn, warum. “Weil wir in der Nacht das Licht nötiger brauchen.” Geschichte von Nasrudin

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Der Mullah und das Lügen

Ein Mann kam zum Mullah und bat ihn: “Kann ich deinen Esel haben?” “Sonst sehr gerne, aber heute ist mein Esel nicht da” sagte der Mullah. In diesem Augenblick schreit der Esel: “Iaaah”. “Warum lügst du, Mullah? Dein Esel ist doch zu Hause!” “Glaubst du mir oder dem Esel?”, fragte der Mullah.

Geschichte von Nasrudin

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Geldstücke

An Markttagen stand Nasrudin häufig auf der Gasse und machte sich zum Narren. So oft ihm Leute ein großes und ein kleines Geldstück anboten, nahm er jedes Mal das kleinere. Eines Tages sagte ein wohlmeinender Mann zu ihm: “Nasrudin, du solltest die größere Münze nehmen. Dann wirst du mehr Geld besitzen, und die Leute haben nicht länger Gelegenheit, sich über dich lustig zu machen.”

“Das mag stimmen”, sagte Nasrudin, “aber wenn ich stets die größere nehme, werden die Leute aufhören, mir Geld zu geben. Denn sie tun es ja nur, um zu beweisen, dass ich verrückter bin als sie. Und dann würde ich überhaupt kein Geld mehr bekommen.”

Geschichte von Nasrudin

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Entensuppe

Ein Verwandter vom Lande besuchte Nasrudin, und brachte ihm eine Ente mit. Nasrudin war dankbar, ließ den Vogel braten und teilte ihn mit dem Gast.

Wenige Tage später kam ein anderer Besucher. Ich bin, sagte er, ein Freund des Mannes, der dir die Ente brachte. Nasrudin speiste auch mit ihm. Dies wiederholte sich mehrere Male.

Nasrudins Haus war wie ein Restaurant geworden für auswärtige Gäste. Jeder war ein Freund um irgendwelche Ecken des ursprünglichen Überbringers der Ente. Schließlich hatte Nasrudin die Nase voll.

Eines Tages klopfte es an der Tür und ein Fremder erschien. “Ich bin ein Freund, sagte er, des Freundes des Freundes von dem Mann, der dir die Ente vom Land geschenkt hat.” “Komm rein”, sagte Nasrudin. Sie setzten sich an den Tisch und Nasrudin bat seine Frau, die Suppe zu bringen.

Als der Gast sie probierte, kam sie ihm vor wie warmes Wasser. “Was soll das für eine Suppe sein?” fragte der Gast den Mulla. “Diese Suppe”, sagte Nasrudin, “ist die Suppe von der Suppe der Suppe der Suppe von der Ente.”

Geschichte von Nasrudin

Was ist Glück? Was ist Unglück?

Filed under: Geschichten — February 16, 2007 @ 5:05 pm

Kennen Sie diese Tage, an denen so gar nichts richtig gelingen mag?

Sicherlich, denn offenbar ist kein Mensch davon verschont aber irgendwie gehören sie doch zum Leben dazu! Was wäre das Leben ohne “Auf” und “Ab”? Ganz bestimmt eintönig und langweilig und wie der Mensch nun einmal geartet ist, würde er einen solchen Zustand nicht lange aushalten.

Wie man aber nun im Unglück das Glück und im Glück das Unglück erkennen und nutzen kann, davon handelt folgende Lehrgeschichte aus Asien:

Einst lebte in China ein alter Mann auf dem Land, der hatte nur einen einzigen Sohn und ein Pferd, das er sein eigen nannte. Es trug sich zu, dass eines Tages sein Pferd davonlief. Da kamen die Leute aus der Stadt gelaufen, um ihn zu trösten. Sie riefen: “Welch ein Unglück, dass dein Pferd davongelaufen ist!”.

Der alte Mann jedoch sprach: “Woher wißt ihr, ob dies ein Unglück ist?”

Tatsächlich, nach einigen Tagen kam das Pferd zurück und brachte eine Menge anderer Wildpferde mit sich. Die Leute aus der Stadt kamen wieder und riefen: “Was für ein Glück, dass Du nun noch mehr Pferde dein Eigen nennen kannst.”

Wiederum blickte sie der alte Mann eine Weile an und sprach: “Woher wißt ihr, ob dies ein Glück ist?”

Einige Zeit später wollte der Sohn des alten Mannes eines der Pferde
zureiten. Er stürzte dabei vom Pferd und brach sich ein Bein. Die Leute aus der Stadt kamen und riefen: “Welch ein Pech, dass dein Sohn nun nicht mehr laufen kann”.

Der Alte sprach wie zuvor: “Woher wißt ihr, ob das Pech ist?”

Die Leute waren sehr verwirrt und gingen wieder nach Hause. Am nächsten Tag wurde ein Krieg ausgerufen und alle jungen Männer wurden dazu eingezogen, nur der Sohn des Alten nicht, der hatte sich ja das Bein gebrochen. Die Leute kamen wieder und riefen: “Welch Glück, dass dein Sohn nicht in den Krieg muß!”

“Wie wollt ihr wissen, ob das Glück ist?”, sprach der Alte.

Nun waren die Leute völlig verwirrt und dachten über die Worte des Alten nach. Sie kamen zu dem Entschluß, ihn zum Bügermeister zu wählen. Der Alte aber sprach: “Woher wollt ihr wissen, ob das ein Glück wäre? Ich will dieses Amt nicht!” Der alte Mann aber lebte fortan in Stille, großer Weisheit und Liebe, denn er kannte das Geheimnis des Glücks.

So tanken Sie Nahrung für die Seele!

Filed under: Neuheiten — February 16, 2007 @ 11:25 am

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